Marlene Dietrich Projekt
Das „Marlene Dietrich Projekt“ ist eine musikalische Zeitreise durch das Leben der Ikone, in der die Sängerin Karin Lederle (Projektleiterin/Interpretin) und Daniel Schulz am Klavier Dietrichs Biografie mit Anekdoten und Musik von ihr sowie ihren Weggefährten verbinden und dabei Themen wie Gerechtigkeit und Frieden beleuchten. Michael Gliem sorgte für die Tontechnik und kam für drei Songs auch selbst mit auf die Bühne an Waschbrett und Gitarre.
Marlene Dietrich, 1901 hineingeboren in eine Welt ohne Frauenrechte und in ihren Kindheitsjahren mit dem 1. Weltkrieg konfrontiert, erkämpft sich im jungen Erwachsenenalter einen Platz in der Filmbranche Berlins. Sie wird mit der Entdeckung des Tonfilms ein weltbekannter Star und wegen ihrer klaren Positionierung gegen das Hitlerregime in den späten 60er/frühen 70er Jahren ein Vorbild für viele friedensbewegte Musiker*innen.
In einer ausgewogenen Mischung aus Songs und kurzen Textpassagen griff das Programm am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung von der Naziherrschaft und dem Beschluss des Grundgesetzes, diese Aspekte vor über 80 begeisterten Besucher:innen auf. Neben Stücken der „Diva“ Marlene Dietrich gab es sorgfältig ausgewählte Werke vvon Kolleg*innen, Mitstreitenden und Bewunderern; Friedrich Holländer und Kurt Weill, Claire Waldoff, aber auch Bob Dylan, den Beatles und David Bowie.
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Und hier die Ankündigung in der Gießener Zeitung.
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